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znunipodcast Podcast

Trump poltert und die Märkte wackeln…

22.01.2026

In der aktuellen Folge des Börsentalks stehen die Märkte ganz im Zeichen geopolitischer Unsicherheiten und einer enttäuschend verlaufenen Berichtssaison. Im Fokus steht dabei einmal mehr Donald Trump. Neue Zolldrohungen, Aussagen zu Grönland und geopolitisches Säbelrasseln sorgen für Nervosität, lösen aber keine echte Panik aus. Die militärische Komponente scheint vom Tisch zu sein. Vielmehr geht es Trump um Deals und Verhandlungsmacht. Entsprechend zeigen sich die Börsen erstaunlich robust, Rücksetzer bleiben überschaubar. Die zentrale Frage lautet dahererneut: «Buy the Dip»? Selektive Rücksetzer, insbesondere bei Einzeltiteln oder auch im Kryptobereich, können Chancen bieten, auch wenn es bislang keinen «echten» Dip gegeben hat.
Parallel dazu wird deutlich, wie abhängig Europa weiterhin von den USA ist, vor allem im Technologiebereich. Einegeschlossene europäische Haltung fehlt jedoch, während Grönland eher als geopolitisches Druckmittel denn als realistisches Übernahmeziel betrachtet wird. Für Anleger ist jedoch entscheidend, was das alles für den Markt bedeutet. Hier zeigt sich eine gewisse Reife, denn politische Schlagzeilen werden schneller verdaut als noch in der Vergangenheit.

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Berichtssaison. Diese ist zwar nicht schlecht, aber in ihrer Wirkung klar enttäuschend. Viele Unternehmen liefern solide oder sogar leicht bessere Zahlen, werden im Anschluss daran aber dennoch abverkauft. Der Grund dafür sind vorsichtige Ausblicke und Gewinnmitnahmen nach zuvor starken Kursanstiegen.Selbst positive Beispiele wie Netflix konnten das nicht verhindern. «Gut reicht nicht mehr» – der Markt verlangt nach starken Perspektiven, sonst bleiben Kursgewinne aus. Entsprechend dürfte das Marktumfeld in den kommenden Wochen zäh bleiben.
Gerade in diesem Umfeld sehen wir Chancen bei Strukturierten Produkten wie Discount-Zertifikaten oder ReverseConvertibles. Diese ermöglichen es, von erhöhter Volatilität zu profitieren und das Aktienrisiko zu begrenzen, auch wenn das Kurspotenzial nach obeneingeschränkt ist. Ergänzend behalten wir die makroökonomische Seite im Blick. Der US-Dollar schwächelt, während die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zuletzt auf rund 4.3% gestiegen sind. Das ist noch kein Stressniveau, doch ein weiterer Anstieg in Richtung 4.5% und darüber hinaus könnte dieAktienmärkte spürbar belasten.

Das Fazit fällt dennoch beruhigend aus

Es gibt viele Schlagzeilen, aber keine Eskalation und somit keinen Grund zur Panik. Anleger sollten Ruhe bewahren, ihr Depot nicht im Minutentakt kontrollieren und gezielt Chancen nutzen. Konkrete Investmentideen wollen die beiden in der nächsten Folge nachliefern.

Wir wünschen viel Spass beim Zuhören.

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Haftungsausschluss
Dies alles stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Werten

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