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znunipodcast Podcast

Schwieriger Start in die Berichtssaison – das gilt es jetzt zu beachten!

14.01.2026

#191 znüni – der Börsentalk: Erst reden, dann handeln!

Die letzte Episode «Portfolio 2026» war ein Volltreffer, denn sie erreichte die höchsten Abrufzahlen bisher, erhielt starkes Community-Feedback und ist ein klarer Beweis dafür, dass konkrete Analysen besser ankommen als loses Markt-Gerede. Entsprechend hoch liegt nun die Messlatte. Auch das Portfolio liefert. Der Wert liegt bereits rund 27% im Plus, insbesondere dank eines starken Defense-ETFs und einer soliden Entwicklung bei Halbleitern.

Für Unruhe sorgten zudem politische Schlagzeilen rund um Fed-Chef Jerome Powell. Ermittlungen wegen möglicher Falschaussagen zur Renovierung des FED-Gebäudes machten die Runde. Sie werden aber eher als politisches Nebengeräusch denn als echtes Risiko für die Unabhängigkeit der Notenbank eingeordnet. Entscheidend bleibt der Zinspfad – Powell gilt weiterhin als „Mr. Too Late“. Parallel dazu startete die Berichtssaison holprig. JP Morgan enttäuschte, Bankaktien gerieten unter Druck und zusätzliche Diskussionen über eine mögliche Deckelung von Kreditkartenzinsen in den USA belasteten den Sektor. Die kommenden Bankzahlen werden richtungsweisend für die Marktstimmung sein.

Abseits davon rückte Intel in den Fokus. Nach einer starken Performance seit Jahresanfang, politischem Rückenwind und positiven Analystenstimmen bleibt die Aktie trotz des Anstiegs charttechnisch interessant und steht auf der Watchlist. Übergeordnet zeigt sich: Der KI- und Tech-Sektor tritt in eine neue Phase ein – Wachstum ja, aber nicht jeder wird diese „Pubertät“ überstehen. Fokus, Timing und sauberes Risikomanagement bleiben entscheidend.

Wir wünschen viel Spass beim Zuhören.

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Haftungsausschluss
Dies alles stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Werten

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